Orte schaffen. Menschen verbinden.
Der Campus Klybeck lebt von den Menschen, die ihn gestalten. Seit 2020 hat Swiss Life zahlreiche Projekte, Zwischennutzungen und Initiativen ermöglicht und gefördert. Sie haben das Areal belebt, neue Begegnungsorte geschaffen und den heutigen Campus Klybeck geprägt. Diese Seite gibt einen Einblick in die vielfältigen Projekte und zeigt, wie sich das Areal Schritt für Schritt entwickelt hat.
Projekte, Initiativen, Zwischennutzungen
Zwischennutzung K-024
Auf sechs Etagen des ehemaligen Bürogebäudes K-024 hat der Verein unterdessen eine vielfältige Zwischennutzung realisiert. Kunstschaffende richten hier ihre Ateliers ein, ergänzt durch mehrere Architekturbüros, ein Literaturbüro sowie verschiedene Fotostudios. Im Untergeschoss stehen helle Proberäume mit Tageslicht für Musikerinnen und Musiker zur Verfügung, im Erdgeschoss teilen sich Kunst- und Workshopräume, zwei Tattoo-Studios sowie Therapieräume die Fläche. So bleibt das Gebäude während der Transformationsphase des Areals belebt und für die Basler Kreativszene nutzbar.

Zwischennutzung Busdepot Klybeck (BVB)
Während die neue Garage Rank im Hirzbrunnen-Quartier für die Umstellung der gesamten BVB-Busflotte auf E-Mobilität neu gebaut wird, dient ein Teil des Klybeck-Areals als Provisorium für Abstellung, Ladung und Unterhalt der Busse. Bis zu 28 Elektrobusse können hier gleichzeitig geladen werden, eine eigens errichtete Werkstatt sorgt für die Wartung der Flotte. Die markante Holzskeletthalle wurde von Husner Agroholzbau als Gesamtleister der Gebäudehülle realisiert. Sobald die neue Garage Rank fertiggestellt ist, wird das Provisorium wieder zurückgebaut.
Dokumentation Klybeck-Areal
Der Verein Gesellschaft für verwobene Imaginationen (GVI) dokumentiert das Klybeck-Areal fotografisch und zeichnerisch, durchgeführt von Boris Haberthür und Justinas Žuklys und begleitet von Maxim Zaugg. Ziel ist es, die räumlichen, architektonischen und atmosphärischen Qualitäten des Areals vor dessen Transformation festzuhalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die erste Projektphase mündet in eine Ausstellung, die verschiedene Perspektiven auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Klybecks vermittelt. Ergänzend sind eine Publikation sowie ein digitales Wissensarchiv geplant, um das gesammelte Material langfristig zugänglich zu machen und die Auseinandersetzung mit dem Areal zu fördern.


Digital Accelerator
Der Digital Accelerator Basel ist ein mehrmonatiges Förderprogramm für Early-Stage-Tech-Start-ups. Im Fokus stehen die Vernetzung mit relevanten Akteurinnen und Akteuren, gezieltes Mentoring sowie der Zugang zum Innovationsökosystem der Region Basel. Campus Klybeck war am diesjährigen Accelerator Gastgeber und Standort für mehrere Programmpunkte. Damit trägt der Campus aktiv dazu bei, junge Unternehmen zu fördern und Innovation sichtbar und erlebbar zu machen.
Schulprovisorium Kleinhüningen
Während der Totalsanierung der Primarschule Kleinhüningen dient ein Grundstück von Swiss Life auf dem Klybeck-Areal als temporärer Schulstandort. Die Anlage am Altrheinweg 26 wird für die Dauer der Bauarbeiten vom Kanton Basel-Stadt genutzt. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren unter anderem die Nähe zum bestehenden Schulhaus, die gute Erreichbarkeit sowie die Schulwegsicherheit. Mit den temporären Schulbauten wird das Areal während zwei Jahren auch zu einem Ort des Lernens und des Quartieralltags.


2x Weihnachten
Die Initiative «2x Weihnachten» des Roten Kreuzes Basel, koordiniert unter anderem von Katja Gribi und zahlreichen freiwilligen Helfer:innen, nutzt seit mehreren Jahren Räumlichkeiten auf dem Campus Klybeck. Vor Ort werden Lebensmittel- und Hygienepakete für armutsbetroffene Menschen in Basel zusammengestellt und verteilt. Das Projekt verbindet soziales Engagement mit einer konkreten Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Im Jahr 2026 fand die Aktion bereits zum sechsten Mal auf dem Campus Klybeck statt.
QIOSK – Migranten helfen Migranten
Seit 2023 wird der QIOSK am Klybeckplatz von Alima und dem Verein Migranten helfen Migranten unter der Leitung von Alima Diouf betrieben. Das Angebot umfasst internationale Mittagsmenus, Snacks und Catering und dient gleichzeitig als Integrations- und Beschäftigungsprojekt. Bei gutem Wetter ist der QIOSK während der Sommermonate von Montag bis Freitag geöffnet. Als offener Treffpunkt fördert er den Austausch zwischen Arealnutzenden, Quartierbevölkerung und Gästen.


Dialogworkshops QEK
Unter der Federführung des Bau- und Verkehrsdepartements Basel-Stadt (BVD) engagieren sich in der Dialoggruppe klybeckplus rund 20 Personen aus der Bevölkerung ehrenamtlich für die Entwicklung des neuen Stadtteils. In regelmässigen Sitzungen stehen sie im direkten Austausch mit den Planenden und begleiten die Entwicklung von klybeckplus aus Sicht der Öffentlichkeit.
Die Dialoggruppe hilft dabei, Informationsbedürfnisse und offene Fragen frühzeitig zu erkennen, schafft ein besseres Verständnis für die Planungsprozesse und ermöglicht die Diskussion wichtiger Planungsinstrumente wie des Bebauungsplans. Für die Jahre 2025 und 2026 sind insgesamt fünf Sitzungen vorgesehen.
Weitere Informationen: www.quartierentwicklung-klybeckplus.ch
Zwischennutzung unterdessen Areal 1 Nord
Auf dem Areal 1 Nord ermöglichte der Verein unterdessen im Auftrag von Swiss Life temporäre Nutzungen in mehreren Bestandsgebäuden des Klybeck-Areals. Über 60 Einzelpersonen, Vereine, Kreativschaffende und Unternehmen nutzten die Räume für Ateliers, Büros, kulturelle Projekte sowie Sport- und Freizeitangebote. Zu den Nutzenden gehörten unter anderem das Kulturhaus Humbug, verschiedene Architektur-, Kommunikations- und Grafikbüros, die Padel Basel-Halle sowie zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende. Die Zwischennutzung trug dazu bei, das Areal bereits vor seiner langfristigen Entwicklung zu beleben, neue Netzwerke zu schaffen und das Klybeck-Areal für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich zu machen.


Padel Basel
Der Verein Padel Basel betrieb von 2020 bis 2025 im Zuge der Zwischennutzung, die von unterdessen betrieben wurde, eine Padel-Halle auf dem Klybeck-Areal. Neben dem regulären Spielbetrieb wurden die Räumlichkeiten auch für weitere Angebote genutzt, darunter von der Zirkusschule Basel, einem Yoga-Studio, Boulder Basel sowie im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate. Mit seinem niederschwelligen Sportangebot zog das Projekt täglich zahlreiche Nutzer:innen auf das Areal und leistete einen wichtigen Beitrag zur Belebung des Standorts.
HuusHoch – Aus Alt Bau Neu!
Die Baukultur-Workshops «HuusHoch – Aus Alt Bau Neu!» wurden von der Architektin Maria Ochocka, Gründerin der Architekturvermittlung Archidzieciaki, gemeinsam mit Aleksandra Melion, Leon Faust, Nora Haberstroh und Tim Hercka durchgeführt. Im Gebäude 105 auf dem Klybeck-Areal setzten sich Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren spielerisch mit Fragen zu Raum, Architektur, Umnutzung und Wiederverwendung von Baumaterialien auseinander. Begleitet von Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen und Planer:innen entwickelten sie eigene Ideen und bauten gemeinsam Modelle und Konstruktionen. Ziel war es, Kinder früh an Themen der Baukultur und nachhaltigen Stadtentwicklung heranzuführen.


Madame Frigo
Der öffentliche Kühlschrank Madame Frigo wurde vom gleichnamigen Verein auf dem Klybeck-Areal betrieben. Als frei zugängliche Tauschplattform ermöglichte er es der Bevölkerung, überschüssige, noch geniessbare Lebensmittel weiterzugeben oder mitzunehmen und so Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Betreut wurde der Kühlschrank von freiwilligen Helfer:innen aus dem Quartier. Das Angebot förderte einen bewussten Umgang mit Ressourcen und stärkte gleichzeitig nachbarschaftliche Begegnungen auf dem Areal.
Arbeitswelt Chemie
Die Ausstellung «Arbeitswelt Chemie» wurde vom Verein Industrie- und Migrationsgeschichte der Region Basel betrieben und war als Zwischennutzung auf dem Klybeck-Areal eingemietet. Anhand von Zeitzeugenberichten, Dokumenten und Bildern vermittelte sie Einblicke in den Arbeitsalltag der Basler Chemieindustrie und die Geschichte des Klybecks als bedeutender Industriestandort. Ziel war es, die industrielle Geschichte des Areals sichtbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mittlerweile befindet sich das Chemiemuseum an der Klybeckstrasse 200.


Vertical Dance Hub Basel
Mit dem Vertical Dance Hub Basel entstand auf dem Klybeck-Areal eine feste Infrastruktur für Vertical Dance unter der künstlerischen Leitung von Rebekka Gather und Ella Cocset vom Duo Tempo di Borea. Die Eröffnung wurde 2022 mit der Performance «Tanz der Seidenspinner» gefeiert. Der Hub bot Raum für Trainings, künstlerische Residenzen sowie Workshops für Kinder, Erwachsene und professionelle Tänzer:innen.
KLYBEQ PORTE
Die KLYBEQ PORTE, die während Jahrzehnten als Ein- und Ausgang für Mitarbeitende und Besucher:innen des Industrieareals diente, wurde von Swiss Life als vielseitig nutzbarer Veranstaltungs- und Begegnungsraum geöffnet. Der Raum stand Vereinen, Kulturschaffenden, Unternehmen und Initiativen für Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Vereinsanlässe und Projektarbeiten zur Verfügung. Zu den ersten Nutzungen gehörten Veranstaltungen der Industrienacht Regio Basel sowie die Ausstellung von Morger Partner Architekten im Rahmen der Architekturwoche Basel.


plankton – Urbane Solidarische Landwirtschaft
plankton ist ein Basler Projekt für solidarische Landwirtschaft, das neue Formen einer lokalen, gemeinschaftlich getragenen und ressourcenschonenden Lebensmittelproduktion erprobt. Im Rahmen einer Zwischennutzung war das Projekt von 2023 bis 2024 mit einem Standort auf dem Klybeckplatz präsent, wo Gemüse, Kräuter und weitere essbare Pflanzen nach regenerativen Prinzipien kultiviert wurden. Über ein Gemüse-Abo erhielten Teilnehmende wöchentlich frisches Gemüse aus Basel und unterstützten damit eine lokale, faire, biodiversitätsfördernde und bodenaufbauende Produktion.
LUX MAGA
Mit der Vertical-Dance-Performance «LUX MAGA» verwandelte das Kollektiv Tempo di Borea den Klybeckplatz in eine temporäre Bühnenlandschaft. Initiiert von der Tänzerin Rebekka Gather verband das Projekt Tanz an der Fassade, Live-Musik, Erzählungen und Lichtkunst zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit weiblicher Kraft, gesellschaftlicher Ausgrenzung und den historischen Hexenprozessen in Basel. Die Aufführungen waren frei zugänglich und brachten kulturelle Aktivitäten direkt auf das Areal.


Three Sites
Für die Ausstellung «Three Sites» in der Kunsthalle Basel arbeitete der US-amerikanische Künstler Daniel Turner mit Materialien aus ehemaligen Gebäuden auf dem Klybeck-Areal. Mit Unterstützung von Swiss Life wurden unter anderem Heizkörper, Leitungen, Dokumente und weitere Bauteile gesichert und in neue künstlerische Arbeiten überführt. Die Ausstellung setzte sich mit der Industrie-, Chemie- und Forschungsgeschichte Basels auseinander.
Öffnung Platanenhof / Neuer Quartierplatz
Mit dem Rückbau einer Mauer beim Restaurant Platanenhof wurde ein weiterer Teil des Klybeck-Areals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Projekt wurde von Swiss Life gemeinsam mit dem Verein Werknetz Klybeck, dem Zwischennutzungsverein unterdessen, der Christoph Merian-Stiftung und dem Kanton Basel-Stadt umgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft entstand ein öffentlich nutzbarer Freiraum. Die Platzöffnung förderte Begegnungen im Quartier und setzte einen konkreten Schritt der Arealöffnung im Sinne von klybeckplus um.


Industrienacht Regio Basel
Im Rahmen der Industrienacht Regio Basel öffnete Swiss Life das Klybeck-Areal für die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wie der Fachhochschule Nordwestschweiz, Clim’Ability Design, der Industriefeuerwehr Regio Basel, dem Verein Industrie- und Migrationsgeschichte der Region Basel sowie dem Verein Frauenstadtrundgang wurde ein vielfältiges Programm angeboten. Besucher:innen konnten die industrielle Vergangenheit des Areals ebenso kennenlernen wie die Perspektiven für dessen Zukunft.
QIOSK
Der QIOSK entstand aus einem von Swiss Life ausgeschriebenen Wettbewerb zur Wiederbelebung des leerstehenden Kiosks am Klybeckplatz. Das Betreiber:innenteam entwickelte ein Konzept, das Gastronomie, Picknick und kulturelle Veranstaltungen miteinander verband. Mit seinem niederschwelligen Angebot leistete der QIOSK einen Beitrag zur Belebung des Klybeckplatzes.


Der Klybeckplatz ist das, was wir daraus machen
Mit dem Initialprojekt «Der Klybeckplatz ist das, was wir daraus machen» schufen die Planungspartner von klybeckplus einen temporären Freiraum für Projekte aus der Bevölkerung. Auf dem Platz konnten Vereine und die Quartierbewohner:innen eigene Ideen umsetzen. Unterstützt wurden die Projekte durch Fördergelder, Beratung und organisatorische Begleitung. Der Klybeckplatz diente damit als Experimentierfeld für neue Nutzungen und als Ort der Begegnung.
Tag der offenen Porte
Mit dem «Tag der offenen Porte» öffnete Swiss Life erstmals Teile des ehemaligen Industrieareals für die Basler Bevölkerung. Die Veranstaltung markierte einen frühen Schritt der Arealöffnung und bot Gelegenheit, die Zukunftspläne für das Entwicklungsgebiet kennenzulernen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig wurden Ideen für erste Zwischennutzungen diskutiert und angestossen.
